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30.07.2018 16:26

Grünbedachung und Solarenergie - Veranstaltung der Bergischen Solarenergie-Tour am 10.10.2018

optimale Nutzung einer Dachfläche

Mit Dachbegrünungen werden die Folgen des Klimawandels in der Stadt abgemildert, indem sie der sommerlichen Überhitzung entgegenwirken und Regenwasser zurückhalten.

Solaranlagen erzeugen emissionsfrei erneuerbare Energie und leisten damit einen Beitrag zur Senkung des klimaschädlichen Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre. Werden beide miteinander kombiniert, ergeben sich sogar positive Auswirkungen auf den Wirkungsgrad und damit auf den Ertrag der Solaranlagen.

Argumente für die Begrünung von Dächern
Der Klimawandel wird im Laufe dieses Jahrhunderts insbesondere in den Städten für eine Erhöhung der sommerlichen Wärmebelastung und zur Ausbildung sogenannter Wärmeinseln führen.
Die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme betreffen besonders ältere Menschen und kleine Kinder. Dachbegrünungen tragen neben anderen geeigneten Maßnahmen zur Milderung dieser Effekte bei.
Die positive Wirkung einer Dachbegrünung besteht u. a. darin, dass im Sommer eine Aufheizung der darunterliegenden Räume abgemildert wird.  Anders als ein Bitumendach, das bis zu 80°C heiß werden kann, erwärmt sich eine extensive begrünte Dachfläche auf maximal 35°C.
Vor der Durchführung einer Dachbegrünung müssen die Statik, der allgemeine bauliche Zustand des Daches (dicht, nicht sanierungsbedürftig und mit guter Wärmedämmung) sowie eventuelle Anforderungen aus dem Denkmalschutz beachtet werden. Ist die Begrünung dann fachgerecht ausgeführt, bietet das Dach viele Vorteile:

  • deutliche Verlängerung der Lebensdauer des Daches,
  • Verzögerung und Minimierung des Regenwasserabflusses ,
  • Einsparung von Abwassergebühren,
  • Verbesserung von sommerlichem Wärmeschutz und Erträgen einer Photovoltaikanlage
  • Verbesserung des Arbeits- und Wohnumfelds,
  • Verbesserung der Luftqualität sowie
  • Erhöhung der Biodiversität.

Argumente für die Nutzung von Solarenergie

Bei der Nutzung der Solarenergie kann in Anlagen zur Stromerzeugung (Photovoltaik) und zur Warmwasserbereitung (Solarthermie) unterschieden werden.

Die Stromerzeugung durch die Nutzung der Sonnenenergie auf dem Dach kann sehr rentabel sein. Bei der Einspeisung in das örtliche Stromnetz wird eine Einspeisevergütung gezahlt. Wirtschaftlich interessanter ist häufig der sogenannte  Eigenverbrauch des erzeugten Stroms. Dabei haben Unternehmen den Vorteil, dass der Zeitraum der täglichen Stromerzeugung mit den Betriebszeiten zusammenfällt. Darüber hinaus kann man entstehende Kosten einer  Photovoltaikanlage steuerlich geltend machen.

Interessenten sind herzlich eingeladen zu einer Informationsveranstaltung am 10. Oktober 2018 in Wuppertal

Eine Interessante Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten von Gründächern mit Photovoltaik- oder Solarthermie- Anlagen auf dem Gebäude Ihres Unternehmens zu informieren, bietet jetzt die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land – AG EEBL in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW.

Am 10. Oktober 2018 findet in der Zeit von 14:00 bis 17:30 Uhr auf der Kläranlage Kohlfurth des Wupperverbandes, Unterkohlfurth 4, 42349 Wuppertal eine Veranstaltung statt, in der anhand von Praxis-Erfahrungen die Vorteile der Dachbegrünung und Solarenergienutzung dargestellt werden.

Anmeldungen bis zum 02. Oktober 2018 an:
Stadt Remscheid
Fachdienst Umwelt
Elberfelder Str. 36
42853 Remscheid
Fon: 02191 16 -32 77
Fax: 02191 16 -32 57
E-Mail: umweltamt@remscheid.de

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